de

Bestmöglicher Einsatz von EU-Fördermitteln für Gesundheitsforschung

Die kürzlich fertig gestellte Datenbank “Life Competence” stellt einen weiteren wichtigen Schritt in der gemeinsamen Nutzung von Wissen und der Verwendung von Forschungsergebnissen dar. Mit

Die kürzlich fertig gestellte Datenbank “Life Competence” stellt einen weiteren wichtigen Schritt in der gemeinsamen Nutzung von Wissen und der Verwendung von Forschungsergebnissen dar. Mit diesem bezeichnenden Projekt wurden alle 680 EU-finanzierten Projekte innerhalb der RP6-Bereiche Biowissenschaften und Gesundheit der Öffentlichkeit zugänglich und transparent gemacht. Dies dient nicht nur dazu, Informationen zu den Fördermitteln und Zuständigkeiten der Universitäten, Krankenhäuser und Unternehmen bereitzustellen, die in ganz Europa in der Gesundheitsforschung tätig sind, es erhöht auch die Transparenz für sämtliche an den Projekten beteiligten Partnern, wodurch weitere Partnerschaften ermöglicht werden. Zusammengenommen repräsentieren die aufgeführten Projekte ein EU-Fördervolumen von 2,4 Milliarden Euro.

Mithilfe der Datenbank “Life Competence” ist es zum ersten Mal möglich, ein wahrhaft ganzheitliches Bild der EU-Finanzierung im Bereich Gesundheitsforschung unter dem Sechsten Europäischen Rahmenprogramm (RP6) für den Zeitraum von 2003 bis 2006 zu zeichnen.

Die Datenbank ermöglicht eine beispiellos transparente Einsicht in die EU-finanzierten Projekte sowie in die Institutionen, die sich mit der Durchführung dieser Projekte befassen. Einer kürzlich vom Eurobarometer veröffentlichten Statistik zufolge interessieren sich 70 % der Europäer für die Gesundheitsforschung. Daher hat man sich sehr darum bemüht, mit dieser Datenbank ihre Belange zu berücksichtigen.

Der vielleicht wichtigste Punkt dabei ist, dass “Life Competence” zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit und zur gemeinsamen Nutzung von Wissen beiträgt. Durch die Einbindung sämtlicher geförderten Projekte sowie ihrer Beteiligten wurde für Unternehmen, Hochschuleinrichtungen und nichtstaatliche Organisationen eine Komplettdatenbank geschaffen, der sie entnehmen können, welche Forschungsprojekte aktuell durchgeführt werden und wer daran beteiligt ist. Sollte eines davon ihr Interesse wecken, können sie sich mit den Beteiligten in Verbindung setzen.

A to już wiesz?  Einfacher Bluttest könnte Leben retten

Auf diese Weise wird das Ziel der EU gestützt, die Möglichkeiten zur Vernetzung zwischen den Hochschulen und Kliniken mit der Industrie, insbesondere mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), zu erweitern. Zum aktuellen Zeitpunkt kommen die meisten Partner des Programms noch aus dem Hochschulbereich. Wenn ihre Forschung jedoch wirtschaftlich umgesetzt werden soll, muss auch die Industrie mit einbezogen werden. Die Datenbank soll dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen.

“Life Competence” umfasst sämtliche Forschungsprojekte im Gesundheitssektor, die unter dem RP6 finanziert werden. Im RP6 wurden 2,4 Milliarden Euro für Projekte zur Verfügung gestellt, die sich mit Gesundheit und Biowissenschaften beschäftigen. Dieses Budget wurde auf verschiedene Forschungsbereiche aufgeteilt; so ging auch ein Teil an die internationale Zusammenarbeit mit nichteuropäischen Ländern. Etwa 50% der Projekte bzw. des Budgets kamen krankheitsspezifischen Forschungsbereichen zugute.

Insgesamt 123 Projekte widmeten sich ausschließlich der Krebsforschung, die demnach die mit Abstand umfangreichste Unterstützung erhielt. In statistischer Hinsicht machte sie 18% aller Projekte und 22% des Budgets aus, was 539 Millionen Euro entspricht. Zu den weiteren Forschungsgebieten gehörten AIDS/HIV, Stammzellenforschung, Diabetes, Diagnostik, Entwicklung von Impfstoffen und Arzneimitteln.

Über die Datenbank können sich die Benutzer auch darüber informieren, wie Fördermittel verteilt und wie die Ziele der EU zur internationalen Zusammenarbeit verwirklicht werden. Unter dem RP6 waren etwa 6% der Partner in den 12 neuen EU-Mitgliedstaaten ansässig. Weitere 7% kamen aus Ländern, die in Form von Kooperationsabkommen zu Wissenschaft und Technologie mit der EU assoziiert und somit verpflichtet waren, einen Beitrag zum Budget für das Rahmenprogramm zu leisten.

Was die Projektarbeit in weiterer Ferne betrifft, so kamen 5% der mit dem Forschungsbereich Gesundheit beschäftigten Partner aus Ländern außerhalb Europas bzw. seiner assoziierten Staaten. Dies waren vor allem China, Russland, die USA und Südafrika.

A to już wiesz?  Rodzisz? Nie masz testu na hiv? Uważaj!

Die Datenbank “Life Competence” wurde gemeinsam von AVEDAS AG, Deutschland, dem Karolinska Institutet, Schweden, und EuropaBio, Belgien, verwirklicht. Darin können die Benutzer über ein benutzerfreundliches Menü- und Suchsystem wählen, wonach sie suchen möchten – ob nun als breit angelegte Suche innerhalb der internationalen Zusammenarbeit bzw. eines Themenbereichs oder auch individueller nach ausgewählten Suchthemen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Datenbank “Life Competence”
http://www.lifecompetence.eu
RP6 Gesundheitswissenschaften
http://cordis.europa.eu/lifescihealth/

Kategorie: Projekte
Informationsquelle: Life Science Competence in Europe
Referenz: Gestützt auf Informationen von Life Science Competence in Europe
Thematischer Indexkode: Koordinierung, Zusammenarbeit; Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologie ; Information, Medien; Referenzmaterialien

RCN: 29938

http://cordis.europa.eu/fetch?CALLER=DE_NEWS&ACTION=D&DOC=15&CAT=NEWS&QUERY=0124804b97a8:3e82:0b0340f5&RCN=29938

Artykuly o tym samym temacie, podobne tematy